Omas Springerla

Die Adventszeit weckt jedes Jahr aufs Neue Kindheitserinnerungen in mir. Ich bin immer unheimlich gerne zu meinen Großeltern gegangen, um Plätzchen zu naschen. Ein ganzes Zimmer stand voll mit alten Blechdosen, die mit vielen unterschiedlichen Plätzchen gefüllt waren. Leider ist meine Oma Hilda schon vor 15 Jahren verstorben, aber immer wenn ich ans Plätzchenbacken denke, denke ich auch an sie. Und um ihr Andenken zu bewahren, gibt es jedes Jahr auch die Lieblingsplätzchen meiner Kindheit nach einem Rezept von ihr auf meinem Plätzchenteller.

Da ich schwäbische Wurzeln habe, haben die Plätzchen natürlich auch einen schwäbischen Namen – Springerla.

Hier kommt das Rezept:

Zutaten:

3 Eier

400 g Mehl

1 Messerspitze Hirschhornsalz

Anis (ganz)

Zubereitung:

Eier und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Hirschhornsalz hinzugeben und den Teig gut durchkneten. Den Teig zudecken und eine Stunde kühl lagern. Danach kleine Stücke abschneiden und auf der Schnittfläche ca. 1 cm dick ausrollen. Anschließend in die bemehlten Springerlesmodel (Holzform, siehe Foto) drücken. Den Teig vorsichtig auslösen und mit einem scharfen Messer die Kanten abschneiden. Dann müssen die geformten Springerla 24 Stunden kühl gelagert werden.

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Nach 24 Stunden ein Backbleck mit Backpapier auslegen und Anis darauf streuen. Die Springerla auf der Unterseite mit kaltem Wasser bepinseln und auf das Backblech setzen. Bei 160° C 20-30 Minuten backen. Die Springerla müssen im Ofen so aufgehen, dass sich auf der Plätzchenunterseite ein kleiner Sockel bildet.

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Viel Spaß und gutes Gelingen!

 

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